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Aufgabenspezifische Lösungen zu entwickeln ist nur mit Innovationskraft möglich. Darin liegt unsere Stärke, die uns gerade im Vergleich mit Großkonzernen äußerst interessant macht.
Stolz präsentiert Jens Kröger, technischer Leiter und Prokurist, den innovativen Lack, der in enger Zusammenarbeit mit Björn Weber, Uni Paderborn, entstand
Mit der Idee, einen Lack nach dem Vorbild der Natur zu entwickeln, ging der Lackspezialist Peter-Lacke auf die Uni-Paderborn zu. Das Unternehmen ist bekannt dafür, dass es Marktbedürfnisse ernst nimmt und zielstrebig nach Lösungen forscht. Die Vision bestand für Jens Kröger (technischer Leiter der Peter-Lacke GmbH) darin, einen Lack mit Lotusblüteneffekt für Automobilfelgen und Radblenden zu entwickeln. „Dafür muss tief in die Naturwissenschaft geblickt, getestet und geforscht werden“, lässt Kröger wissen.
Operativer Wissenschaftler für diese Herausforderung war der Lackexperte Björn Weber von der Uni-Paderborn. Der erst 31 jährige Chemiker nutzte die erworbenen Kenntnisse übrigens auch für seine Abschlussarbeit zum „Bachelor of Science“.
Die Partnerschaft aus Forschung und Wirtschaft funktionierte nach Meinung der Jury hier in idealer Weise, zumal der Lack mit Lotuseffekt inzwischen serienreif ist. Kein geringerer Konzern als die VW AG in Wolfsburg hat den Lack getestet und befürwortet. Die Uni-Paderborn und die Peter-Lacke GmbH setzten sich gegen 33 Mitbewerber durch und gewannen den OWL-Transferpreis, der vom IHK-Geschäftsführer Thomas Niehoff überreicht wurde.
Der OWL-Transferpreis wurde zum dritten Mal vergeben und wird organisiert von der IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, der IHK Lippe zu Detmold, der Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld, der Initiative für Beschäftigung OWL und der Stiftung Standortsicherung Kreis Lippe.
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